meinStress – den eigenen Stressverlauf beobachten.
meinStress führt Fitness- und Schlafdaten aus Google Health zusammen und berechnet daraus einen spielerischen Stressindex. Das Dashboard zeigt den aktuellen Wert, die zugrunde liegenden Signale und Veränderungen über die Zeit.
So kannst du meinStress nutzen: direkt im Browser. Für Android gibt es zusätzlich ein Widget zur schnellen Anzeige des aktuellen Werts.

Welche Daten fließen ein?
- Aktueller Puls und Ruhepuls als Grundlage für den akuten Stresswert.
- Herzratenvariabilität (HRV), insbesondere nächtliche Werte und die persönliche Baseline.
- Schritte beziehungsweise aktive Minuten zur Einordnung von Bewegung.
- Schlafdauer, Schlafqualität, Atemfrequenz und erkannte Powernaps für den nächtlichen Anteil.
- Auf Wunsch freiwillige Profileinstellungen wie Altersgruppe, Geschlechtsangabe und Aktivitätsniveau zur persönlicheren Berechnung.
Dashboard, Verlauf und Widget
- Stressindex von 0 bis 100 mit den Bereichen entspannt, leichte Belastung, erhöhte Belastung und hohe Belastung.
- Automatische Aktualisierung des Dashboards und Anzeige, wie frisch die Daten sind.
- Verlauf für heute sowie aggregierte Ansichten über sieben und 30 Tage.
- Android-Widget mit kompakter aktueller Anzeige; die App unterstützt mehrere Google-Konten getrennt.
Datenschutz und Zweck
meinStress verarbeitet Google-Health-Fitness- und Schlafdaten sowie auf Wunsch freiwillige Profileinstellungen ausschließlich, um die sichtbaren meinStress-Funktionen bereitzustellen. Die Anwendung dient der spielerischen Selbstbeobachtung, ist keine Medizin-App und kein Medizinprodukt. Google-Health-Daten werden nicht verkauft und nicht für Werbung verwendet.
Für die Nutzung ist eine Anmeldung per Google OAuth und die Freigabe geeigneter Google-Health-Daten erforderlich. Einzelheiten zu Einwilligung, Speicherung, Löschung und deinen Rechten stehen in der Datenschutzerklärung.
meinStress öffnen ↗Wie der Stressindex entsteht
Der Wert von 0 bis 100 ist keine Messung, sondern eine spielerische Einordnung deiner Google-Health-Daten – aufgeteilt in einen akuten und einen nächtlichen Anteil:
- Akuter Anteil: Der Pulsmedian der letzten fünf Minuten wird mit dem tageszeittypischen Puls verglichen (Erwartungswert aus den letzten 30 Tagen) und um aktive Bewegung bereinigt.
- Nächtlicher Anteil: HRV-Defizit, Schlafqualität, Atemfrequenz, ein über sieben Tage aufgebautes Schlafdefizit und ein Powernap-Bonus fließen als Modifier ein.
- Bereiche: 0–29 entspannt, 30–54 leichte Belastung, 55–74 erhöhte Belastung, 75–100 hohe Belastung.
- Der Algorithmus wird aktiv weiterentwickelt und kalibriert (aktuell mit Tausenden ausgewerteten Messungen) – bewusst als Experiment, nicht als Medizinprodukt.
Häufige Fragen
Ist meinStress ein Medizinprodukt? Nein. Die Berechnung ist eine vereinfachte, experimentelle Selbsteinschätzung und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose.
Werden meine Rohdaten gespeichert? Nein. Der Server ruft von Google Health nur lesend ab, was für die Index-Berechnung nötig ist, und speichert ausschließlich verdichtete Verlaufswerte. Verkauf und Werbung gibt es nicht; gehostet wird in Frankfurt (EU).
Wie lösche ich meine Daten? Im Dashboard über die Kontolöschung – damit werden Konto, Tokens, Verlauf und Cache entfernt. Den Google-Zugriff selbst kannst du zusätzlich in deinem Google-Konto entziehen.
Warum sind die Werte manchmal älter als ein paar Minuten? Die Kette Wearable → Handy → Google Health dauert je nach Gerät einige Minuten; meinStress zeigt dann an, wie frisch die Daten sind, und aktualisiert sich automatisch.
Kann ich mehrere Google-Konten nutzen? Ja – die Daten werden serverseitig strikt pro Google-Konto getrennt. Das Android-Widget auf einem geteilten Gerät hält allerdings nur ein aktives Konto.